Streckenstatus // Enduropark

Die Strecke ist geöffnet

Unser Sport

Aus der Tradition des MCA haben sich einige Schwerpunkte im Bereich des Motorradsports ergeben. Auf Grund der Trainingsmöglichkeit, des Enduroparks, im Offroad-Bereich haben sich dadurch besonders die Disziplinen Enduro, Trial und Motocross ergeben.

Aber auch im Straßensport spielt der MCA auf internationaler Ebene eine Rolle. Dies kommt nicht zuletzt durch die erfolgreiche Veranstaltung von bisher 40 Straßenrennen, wie auf dem Bundeswehrflughafen Lagerlechfeld, dem Salzburg-Ring und dem Red-Bull-Ring in Spielberg im Rahmen der Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft.

Enduro

Training im Enduropark immer am Mittwoch, Freitag und Samstag

Endurosport (von englisch endurance = Ausdauer) ist die international gebräuchliche Bezeichnung für den Motorrad-Geländesport. Im Endurosport ist neben der Geschwindigkeit auch die Ausdauer und Zuverlässigkeit von Motorrad und Fahrer entscheidend. Die Veranstaltungsdauer im klassischen Endurosport beträgt nicht selten 8 Stunden und länger, wobei Gesamtfahrstrecken von über 200 Kilometern in unterschiedlichstem Gelände erreicht werden.
In jüngerer Vergangenheit haben sich zudem sogenannte "Mehrstunden-Enduros" etabliert, wobei ein gängiger Modus das 2-Stunden-Rennen auf einem weitreichenden Rundkurs darstellt (gerne auch als "Cross-Coutry oder auch "XC" bezeichnet). Der neueste Trend ist das "EnduroCross" oder "SuperEnduro", welches auf kurzen Rundkursen gespickt mit zahlreichen künstlichen Hindernissen ausgetragen wird.

Trial

Freies Training im Enduropark immer am Mittwoch, Freitag und Samstag,
zusätzlich am Dienstag unter Anleitung erfahrener Trainer ab 17:15 Uhr

Der Begriff "Trial" stammt aus England, wo vor ungefähr 70 Jahren erstmals Unerschrockene versuchten, mit den zu jener Zeit unzureichenden Motorrädern unwegsames Gelände zu durchqueren. Mit der Zeit verfeinerten sich die Fahrtechniken und Trialfahrer wurden Meister der Balance und des Stils, womit sich diese Motorsportart zur Hohen Schule des Motorsports auf zwei Rädern entwickelte.
Entscheidend ist nicht die Geschwindigkeit, sondern das fehlerfreie Fahren. Im Wettbewerb gilt es, die abgesteckten Sektionen ohne Bodenkontakt der Füße zu durchfahren, weshalb die Trialer gerne auch als  "Künstler" der Motorsport-Szene bezeichnet werden.
Trial eignet sich auch besonders gut als Einstieg in den Motorradsport, weshalb beim MCA eine Jugendgruppe mit eigenen Trainern in dieser Disziplin besteht.

Motocross

Motocross stellt wohl die bekannteste Offroad-Disziplin dar. Gefahren wird auf abgesperrten Rundstrecken mit wenigen Kilometern Länge und unterschiedlicher Bodenbeschaffenheit. Im Gegensatz zum Enduro-Sport beginnt ein Motocross-Rennen mit einem Massenstart. Gefahren wird dann "Mann gegen Mann", wobei der Fahrer gewinnt, der nach der abgelaufenen Renndistanz als erster die Ziellinie überquert. Besonders spektakulär erscheinen die teilweise duzende Meter langen Sprünge.

Straßensport

Die schnellste Disziplin im Motorradsport ist ohne Zweifel der Rennsport auf Asphalt. Besonderer Beliebtheit erfreuen sich dabei die Rundstreckenrennen. Am bekanntesten dürfte wohl die Motorrad-Weltmeisterschaft "MotoGP" sein. Der MCA kann seinen Straßenfahrern zwar keine Trainingsmöglichkeit auf Asphalt bieten, verfügt aber in diesem Bereich als Ausrichter von internationalen Rennveranstaltungen über einiges an Erfahrung. In den 1960er Jahren sorgte mit der "TseTse" sogar ein eigenes Rennmotorrad aus Augsburg für Aufsehen. Heute werden wieder Konstrukteurs-WM-Titel durch die Firma "Kalex" aus Bobingen in der Moto2-Weltmeisterschaft eingefahren.