// Bayerisches Nachwuchsteam holt Weltmeister-Titel im Trial der Nationen
Bayerisches Nachwuchsteam holt Weltmeister-Titel im Trial der Nationen
Marco fährt seit 2023 in der Trial-Europameisterschaft und wurde 2024 und 2025 Jugend Europameister. In der Trial-Weltmeisterschaft holte er 2026 vier Einzelsiege sowie einen Gesamtsieg in Holland. Zum Saisonabschluss erreichte er den sensationellen 3. Platz. Für Magdalena Hubner war es der erste Auftritt auf der Weltbühne, den sie sehr gut meisterte. Beide gehören zu den hoffnungsvollsten Nachwuchstalenten Deutschlands.
Vergangenes Wochenende war es endlich so weit und das bayerische Team reiste 2.200 km nach Arteixo, Spanien. Die Konkurrenz war sehr groß. Magdalena und Laure hatten sich im Vorfeld aber extrem gut vorbereitet. Sie haben gemeinsam mit ihrem Trainer Günter Laure intensiv beim Heimatverein von Laure, dem Motorsport-Club Augsburg, trainiert. Das Trainingsgelände in Augsburg eignet sich sehr gut für anspruchsvolle Trainingseinheiten. Der Teammanager des Trial-Challenge-Team Heinz Hubner und Vater von Magdalena sorgte vor und während der Veranstaltung, dass es den jungen Sportlern an nichts fehlte.
Ihre Mitstreiter waren das Team aus England, das der Jugend-Weltmeister 2026 Harison Skelton zusammen mit Matilda Arbon bildete. Für Italien traten Vize Weltmeister Fabio Mazzola und Laia Pichler an. Das spanische Team bildeten der WM Vierte Oriol Gazia mit Queralt Fontevila. Auch die anderen Länder stellten sehr gute Mannschaften.
Doch die beiden bayerischen Nachwuchsfahrer Marco Laure und Magdalena Hubner konzentrierten sich auf ihr Können und holten souverän den Weltmeistertitel für Deutschland. Zweiter wurde Spanien vor Tschechien. Aufgrund der Punkte hätte das englische Team den 2. Platz erreicht, jedoch wurden diese disqualifiziert, weil das Motorrad des englischen Jugend-Weltmeisters 300 Gramm zu leicht war. Die Worte von Marco und Günter nach dem Rennen: Wir finden es sehr Schade, dass Harison Skelton aus dem Rennen genommen wurde. Wir haben das ganze Wochenende und Marco auch die ganze WM Saison auf Augenhöhe mit England freundschaftlich gekämpft. Die fehlenden 300 Gramm haben definitiv nichts zum Rennausgang beigetragen.“
Grüße euer Sherco-Jürgen