Streckenstatus // Enduropark

Die Strecke ist geschlossen

// ISDE 2016 in Spanien - MCA mit 3 Fahrern vertreten

Tag 1:

2 Runden a 150km sehr staubig.

Bis zur ZK1 habe ich kein gutes Gefühl auf dem Moped gehabt (dicke Unterarme.....). Nach ZK1 lief es dann richtig gut. In der ersten Runde riss mir die Kettenführung hinten ab. Nach stundenlanger Reparatur hatte ich das Moped wieder fahrbereit und konnte langsam bis zur ZK2 rollen. Dort haben wir das Moped ins Auto geladen und sind zurück in das Paddock gefahren. Bei Honda RedMoto konnte ich dann eine gebraucht Schwinge mit verstärkter Aufnahme für Kettenführung bekommen, einbauen und Restart für Tag 2 anmelden.

 

Tag 2:

2 Runden wie Tag 1

Am zweiten Tag bin ich aus letzter Startreihe (Restart) gestartet, und am Anfang habe ich jede Menge Staub geschluckt, aber mit mir und dem Moped hat es gepasst. Die Prüfungen liefen ganz gut, nur auf dem Heimweg kam der Regen und es wurde ganz schön glatt auf sonst so staubigen Wegen. Zum Glück war der Regen noch nicht so stark, dass er die letzte Prüfung am Paddock aufweichen konnte, so hatte ich noch einen trockenen Untergrund.

 

Tag 3:

2 Runden a 140 km, ganztägig Regen

Durch die fehlerhafte Auswertung des Vortages bin ich nur um drei Startreihen nach vorne gerutscht und hatte auch an diesem Tag wieder mit langsameren Fahrern vor mir zu kämpfen. So hätte ich an ZK2 fast noch Strafminuten bekommen. Dort bin ich 30 Sekunden vor meiner Zeit eingetroffen, konnte nur schnell Tanken und weiter.

Die Sonderprüfung 2 auf dem Acker war in der zweiten Runde komplett aufgeweicht und war sehr glatt. Da war für mich oberste Prio, nur nicht auf der Nase liegen - was auch geklappt hat. Zur ZK 2 konnte ich 2 Minuten rausfahren, so dass mal Zeit für einen Müsliriegel war.

 

Tag 4

2 Runden wie Tag 3

Der Regen wurde tagsüber weniger und zum Ende des Tages trocknete es ab.

Am Tag 4 startete ich nach der Platzierung des Vortages und damit ein ganzes Stück weiter vorn in der Startaufstellung. Die Situation machte mich irgendwie nervös (warum auch immer?) und genauso fühlte sich meine Fahrerei an. Die Prüfungen waren noch sehr glatt und ich kam nicht so richtig ans Rollen. Aber auch den Tag konnte ich ohne Strafzeiten hinter mich bringen.

 

Tag 5

1 Runde a 195 km

An diesem Tag zeigte sich das Wetter wieder von seiner besten Seite. Die Streckenführung ging in entgegengesetzte Richtung auf Streckenabschnitten der Vortage. Durch den Regen der vergangenen Tage hielt sich die Staubentwicklung in Grenzen. So hatte man auch mal kurz Zeit, seinen Blick über die Landschaft schweifen zulassen.

Die Etappenzeiten waren großzügig ausgelegt, so dass die meisten der Deutschen Mannschaft an der ZK 1 bis zu 30 Minuten Zeit hatten.

Die Sonderprüfungen waren an dem Tag gut zu fahren, bis auf die Prüfung am Paddock. Diese Prüfung war seit dem ersten Tag dabei und musste pro Tag 2x gefahren werden. Das verbesserte den Zustand der Prüfung nicht und man hatte riesige Löcher in der Prüfung.

 

Tag 6

Abschluss-Moto-Cross 6 Runden

Das Abschluss-Moto-Cross fand auf einer extra hergerichteten Strecke am Paddock statt. Die Strecke wurde die ganze Nacht vor dem Rennen gewässert, so dass man die Staubentwicklung auf ein Minimum reduzieren konnte.

Die reichlich durchgeweichte Strecke machte es den ersten Startgruppen nicht unbedingt leicht. Mein Moped fühlte sich an, als wenn es 300 kg gewogen hätte. Ich wollte das Abschlusscross nur noch ohne Sturz hinter mich bringen und das ist mir auch gelungen. So bin ich als Sechster aus dem Abschlusscross gekommen und war froh, dass ich nach den Ereignissen des ersten Tages doch die Sixdays bis zum Schluss fahren konnte.

 

An dieser Stelle möchte ich mich auch beim MCA für die guten Trainingsmöglichkeiten auf der Clubstrecke bedanken, die mir eine optimale Vorbereitung ermöglichte.

Des Weiteren geht mein Dank an das Team Kadelack für den Service bei den Sixdays und bei den Pokalläufen in Deutschland.

 

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