Streckenstatus // Enduropark

geschlossenes Training!

// Nachlese 2023 Spanien

Das MCA-Team bestand aus 4 Startern (Greg, Jacek, Mike und Moni), 2 Begleitern (Jogi und Georg) und der guten Seele Danka.

Anfahrt

Am 14.11 sind wir, Greg und Jogi im WOMO mit Hänger und Moni im VW Bus von Augsburg in Richtung Spanien gestartet. Jacek und Danka waren schon unterwegs (auf dem Weg noch Bekannte besuchen), Mike startete am 15.11.

Unser kleiner „Konvoi“ gondelte mit gemütlichen 90 – 100km/h bis zu unserem ersten Stellplatz in Dole. Nachdem wir unsere hungrigen Körper mit ausreichend Essen und Trinken versorgt, viel gequatscht und gelacht hatten, waren wir reif fürs Bett.

Der nächste Fahrtag verlief noch gemütlicher (ca. 80-90km/h, da Greg aufgelastet und mit Hänger nicht schneller fahren darf) aber wir kamen trotzdem noch vor Dunkelheit an unserem zweiten Stellplatz in Villeneuve-iles-Bezieres an!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Jogi bekochte uns königlich und wir hatten den Abend viel Spaß bei Benzin,- 2Taktgesprächen und Trial fachsimpeln. Am Morgen brachte Jogi von seiner Joggingrunde allerlei französische Leckereien fürs Frühstück mit, so gestärkt, fuhren wir die letzten 200km bis zu unserem Ziel Sant Feliu/S‘Agaró an der Costa Brava. Je weniger Kilometer es bis dorthin wurden, desto mehr wuchs die Nervosität auf das bevorstehende Wochenende (besonders bei Moni!!!).

Jacek, Danka und Mike, strahlender Sonnenschein und T-Shirt Wetter, begrüßten uns auf unserem Stellplatz und nachdem wir die Camper geparkt und in die Waage gebracht hatten, gabs erst mal ein Ankommens Bier! Am Spätnachmittag kam dann das letzte Mitglied (Monis Mann Georg, Anreise mit Flieger und Überlandbus) unserer illustren Gesellschaft an.

 

Freitag, ein Tag vor dem Wettbewerb, Countdown läuft

 

Nach dem Frühstück gings mit einem mulmigen Gefühl zur Anmeldung, wir hatten noch keine Lizenz und hofften darauf, dass wir diese, wie via e-Mailkonversation bestätigt, vor Ort erwerben konnten.

Südländisches chaotisches Treiben!!! Wir verbrachten einige Zeit damit, bis wir endlich alles unter Dach und Fach hatten. Jeder hatte seine Lizenz, Jacek, Greg und Mike fuhren gelbe Spur, 20 Sektionen pro Tag, Moni gelbe Spur, 10 Sektionen im Wechsel pro Tag. Unsere Startzeiten bewegten sich zwischen 9:00 - 9:15 Uhr, was bedeutete, dass wir in der Früh keine Hektik machen mussten.

Wieder zurück am Stellplatz war jeder mit sich und seinen Vorbereitungen, Moped herrichten, noch schnell ein bisschen schrauben und Klamotten zusammensuchen beschäftigt.

Die Ruhe auf dem Platz wurde nur manchmal unterbrochen mit Rufen wie: „Hat mal einer Kettenspray, nen 5er Inbus, Luftdruckprüfer….?“ Oder: „Jacek, meine CZ scheppert so komisch, passt das so?“

Nur Danka lag gemütlich im Campingstuhl, genoss die Sonnenstrahlen und las in ihrem Buch.

Am Abend brachten wir unsere gut gerüsteten, auf Vordermann gebrachten Mopeds in den Parc Fermé und schlenderten dort noch die eine oder andere Runde, um die ca. 400 Mopeds in Augenschein zu nehmen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Samstag, 1. Wettbewerbstag (Zeitlimit 6 Std.)

Jacek war tiefenentspannt, Jogi und Georg freuten sich auf die 40 km lange landschaftlich atemberaubende Zwischenstrecke durch die Bergkette mit wunderschönen Ausblicken aufs Meer. Mike und Greg waren vielleicht ein bisschen angespannt, Moni ist vor Aufregung im Dreieck gesprungen.

Wir waren sehr zeitig bei unseren Mopeds im Parc Fermé (außer Jacek, der war ja tiefenentspannt), dort hieß es dann in einem chaotischen Pulk anderer Mitstreiter erst mal warten bis man an die Reihe kam. Nach einer gefühlten Ewigkeit war man endlich auf dem Startpodest, noch ein Lächeln für die Fotografen, Zeitabnahme und los gings.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mike, dann Greg und Jogi als Team, Moni und Georg als Team, dann Jacek (der erst noch mal zum Stellplatz fahren musste, weil er am Freitag vergessen hatte zu tanken! Soviel zur tiefenentspannten Vorbereitung 😉).

Die Strecke führte erst durch die Straßen von Girona, bevor man auf die unbefestigte Zwischenstrecke abbog. Ab da hieß es konzentriert und fokussiert fahren!

Mike gesellte sich nach den ersten zwei Sektionen zum Team Greg & Jogi und nach einer schmerzhaften Begegnung mit einem Zaun, Aufgrund schlechter Bremswirkung des Mopeds, fiel Mikes Kreislauf in den Keller. Ab da fuhr Jogi mit Mike weiter und Greg alleine. Bis auf ein paar punktebringende Füße lief es bei Greg gut, vor allem an der Sektion „Steilküste“! Dort kam er durch einen Fahrfehler ein bisschen vom Weg ab, wollte sich noch mit „füßeln“ retten, kam aber mit dem Vorderrad über das (sehr niedrige) Absperrband und ein wütender Brüller drang mit der Meeresbrandung nach oben, aber die Punkterichter hatten nur die Füße gesehen! (Puh!) Sodass er am Schluss mit nur 13 Punkten im Ziel war!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mike gab trotz bremstechnischer Mängel an der Honda, und gesundheitlichen Einschränkungen nicht auf und kam gut ins Ziel!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Jacek ist in 3 Std. 25 min gefahren wie der Teufel und hatte die 20 Sektionen mit 7 Punkten souverän gemeistert. Wobei es eigentlich nur 6 Punkte hätten sein können, wenn er nicht einen „Moni Fuß“ gemacht hätte! In dieser Sektion haben wir vier übrigens alle an der gleichen Stelle einen „Moni Fuß“ gesetzt!! 😊 (Moni Fuß, der; Fuß den man setzt obwohl er nicht nötig gewesen wäre.)

Moni hatte in der ersten Sektion noch Probleme mit dem Gewicht der Werkzeugtasche auf dem Heck und fabrizierte zum Einstieg gleich mal einen Salto rückwärts. *Bild 7 In der zweiten Sektion war es dann nur noch ein wildes aufbäumen der CZ. Ab da fand sie in ihren Rhythmus, genoss mit Georg die 40 km Zwischenstrecke und nach teils doch erheblichen „gefußel“ in den Sektionen, kam sie nach

4 Std. 10 min. mit einem Grinsen im Gesicht ins Ziel! (Anm. von Moni: „Sektionen gefühlt schwerer als 2022, Zwischenstrecke: sehr anspruchsvoll, aber…. geil!!!“)

Nachdem wir unsere Mopeds wieder auf Vordermann gebracht und betankt hatten, fuhren wir sie in den Parc Fermé und ließen, teils angeschlagen aber gut gelaunt, den Tag beim Abend Gala-Dinner ausklingen.

 

Sonntag, 2. Wettbewerbstag (Zeitlimit 5 Std. 30 min)

 

Moni fragte sich: „Warum mach ich das hier überhaupt?“ Und war nur noch ein Nervenbündel!

Jacek war nicht mehr ganz tiefenentspannt, schließlich ging es bei ihm um einen Podestplatz!

Mike zog die Reißleine und entschloss sich nicht mehr zu fahren, mit der Bemerkung: „Nächstes Jahr mit besseren Bremsen an der Honda und besserer Kondition bei mir.“ Greg entschied nach dem Frühstück, das es für seinen gesundheitlichen Zustand (extreme Probleme mit der Leiste) wohl auch besser ist, nicht mehr zu starten.

Deshalb kam Moni in die Luxussituation mit 2 Begleitern unterwegs sein zu können. Jogi hatte es am Samstag so Spaß gemacht, er wollte die Runde unbedingt noch mal fahren. Was für Moni echt super war, konnte sie nun in der einen oder anderen Sektion über die perfekte Fahrspur, oder „wie soll ich da nur raufkommen??“, fachsimpeln.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am Start wieder das gleiche nervenraubende Procedere, warten in einem chaotischen Pulk, bevor man aufs Startpodest kam….

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das dreier Team war flott unterwegs, sodass sie sich nach ca. 20 km an dem, wie immer vom Veranstalter aufgebauten Tank und Versorgungsstopp, in aller Ruhe den kulinarischen Köstlichkeiten und Getränken widmen konnten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gestärkt gings weiter auf die letzten 20 km, wir hatten lustige Situationen bei denen wir viel Lachen mussten (auch Begleiter straucheln mal auf der Strecke) aber auch todernste mit klaren nicht zu wiedersprechenden Anweisungen, wie z.B. ein Jogi Brüller an Moni: „GAAAAS, und jetzt rauf da!!“

 

Moni hatte ihr selbst gestecktes Ziel, bei diesem Wettbewerb Finisher zu werden erreicht! (Immerhin in ihrer Klasse unter den ersten 10.)

Jacek fuhr wie immer bravourös auf Sieg, leider wurden ihm drei kleine Ausrutscher zum Verhängnis und er fuhr „nur“ auf Platz zwei. Was bei so einem Wettbewerb gigantisch ist!

Während der Siegerehrung hatten wir bei Häppchen, Knabbereien, Pizzaschnitten und Freigetränken viel Spaß, was uns nicht davon abhielt Jaceks Erfolg in seinem Wohnmobil noch weiter zu feiern!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am nächsten Tag trennten sich unsere Wege, Mike fuhr nonstop nach Hause, Greg und Jogi auch, Jacek und Danka tingelten mehrere Tage an der Küste gemütlich Richtung Heimat, Moni und Georg fuhren nach Barcelona für ein paar Tage Stadtbesichtigung, bevor es wieder ins kalte Deutschland ging.

 

Zitat aus Paulchen Panther: „Heute ist nicht alle Tage, wir kommen wieder, keine Frage!“

Nächster Termin: 23 & 24.11.2024 😉

 

Greg, Jogi, Jacek und Danka, Mike, Moni und Georg

 

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