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// Südklassik Saisonauftakt in Biberach

Thomas auf der Yamaha

Nach einigen Absagen und Terminverschiebungen steht endlich ein fixer Termin. Am Sonntag, den 27 Juni machen sich vier MCA-Trialer auf den Weg nach Biberach, um an der Auftaktveranstaltung der Südklassik-Serie teilzunehmen.
Nach fast einjähriger Pause ist diesmal auch der Reiner wieder dabei, der quasi nach einem Jahr Fahrpause in Biberach zum ersten Mal wieder auf den Rasten seines Honda Twinshockers stehen wird. 
Ihm zur Seite stehen in der schwarzen Spur der Thomas auf seinem Yamaha-Twinshocker und ich auf meiner Fantic LUMO. Jacec fährt diesmal ebenfalls auf dem Honda-Twinshocker in der grünen Spur. Seine Zündapp will er für Prädikatsläufe schonen, meint er augenzwinkernd.

 

Die Anfahrt gestaltet sich problemlos, bei der Einfahrt ins Gelände geben wir unsere - den Corona-Maßnahmen geforderte - Selbstauskunft ab und erhalten im Gegenzug ein Armband, ohne das man nicht aufs Gelände darf.
Die Anmeldung läuft ebenso einfach ab, begleitet mit freundlichen Hallo aus allen Richtungen, man kennt sich untereinander und - auch wenn man in Konkurrenz steht - aber Gemeinschaft wird auch groß geschrieben.

Es folgt die Fahrerbesprechung und Gruppeneinteilung. Dann geht es los. Die Sonne brennt schon unbarmherzig, der helle Untergrund der Kiesgrube reflektiert die Wärme, so sind wir schon am Schwitzen, bevor wir in die erste Sektion einfahren. 29 Sektionen, aufgeteilt in drei Runden stehen auf dem Zettel und werden nach und nach von uns abgearbeitet. Reiner, Thomas und ich fahren zusammen mit dem Peter Holzner aus Rosenheim in einer Gruppe, da wir alle die schwarze Spur fahren. Jacek fährt bei den Experten mit.
Anders als sonst gibt es keine Gruppenkarte, diesmal hat jeder seine eigene Rundenkarte, am Ende der Sektion hängen die Lochzangen, so dass auch hier den Coronaregeln genüge getan ist. Werten tun wir uns aber gegenseitig, wie es seit jeher in der Südklassik-Serie üblich ist.

ReinerIch finde die Sektionen ziemlich anspruchsvoll, es braucht viel Konzentration und auch ab und an etwas Kraft, um die Fantic da durch zu manövrieren. Nach der ersten Runde bin ich schon ziemlich dehydriert und froh, eine Trinkpause einlegen zu können. Für die zweite Runde sorge ich vor und nehme den Rucksack mit einer Flasche Wasser mit.

in der zweiten Runde kommen wir dann langsam in den Flow, die Zahl der Füße wird weniger und die Anstrengung auch. Ein paar Sektionen sind für uns drei dann doch kaum machbar, es fehlt uns an Trainingsmöglichkeiten für losen Kies.

In der dritten Runde dann müssen nur noch sechs Sektionen gefahren werden. Ziemlich geschafft, aber zufrieden geben wir die Rundenkarten ab und laden die Motorräder ein.

Wie nicht anders zu erwarten hat Jacek mal wieder den Sieg in seiner Klasse eingefahren. Ich kam in meiner Klasse auf den zweiten Platz mit einem deutlichen Rückstand zur Birgit Allmeier, die einen super Lauf abgeliefert hat.
Reiner hat uns heute total überrascht. Obwohl er seit fast einem Jahr zum ersten Mal auf den Rasten stand, ergatterte er mit 29 Punkten den 7. Platz noch vor Thomas, der mit 10 Punkten mehr den 9. Platz für sich behaupten konnte.

Alles in allem ein gelungener Saisonauftakt, auch wenn die Sonne uns arg zu schaffen gemacht hat.

Fred

 

 

 

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