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// Woman Trial European Championship Großheubach 13.08.2016

Nachdem es unter der Woche trocken war fing es in der Nacht von Donnerstag auf Freitag an zu regnen, und wer das Gelände in Großheubach kennt weiß dass dadurch der Schwierigkeitsgrad wesentlich höher wird. Laut Wetterbericht sollte es am Samstag aber wieder trocken und warm sein, somit war die Einschätzung des Schwierigkeitsgrades der Sektionen sehr schwierig, da man nicht wusste wie schnell der Boden abtrocknen würde. Bei der Besichtigung der Sektionen war der Untergrund sehr, sehr glatt.

Während der Besichtigung wurde klar, dass der Schwierigkeitsgrad doch relativ hoch sein wird. Am Abend wurde dann am „schwarzen Brett“ noch mitgeteilt dass drei Sektionen im Vergleich zur Besichtigung erleichtert wurden, was sich im Nachhinein als richtig herausgestellt hat.

Der Wettbewerb:

Jeder Teilnehmer hat eine festgelegte Gesamtfahrzeit und eine ausgeloste Startzeit. Nachdem Bianca in Italien als erste Starterin ausgelost wurde war es diesmal genau andersherum und sie startete als letzte Fahrerin der Frauen-Europameisterschaft in den Wettbewerb. Somit konnten wir bei einigen Sektionen, an denen die beste Spur nicht eindeutig war, die vor uns fahrenden Teilnehmerinnen beobachten und dementsprechend die beste Spur wählen.

Die Anspannung und Nervosität sind beim Start bei einer Europameisterschaft natürlich ziemlich groß, und so ist es äußerst wichtig gut in den Wettbewerb zu starten das heißt, die ersten Sektionen gut zu bewältigen um Sicherheit zu gewinnen.

Dies gelang Bianca recht gut, sie wurde ruhiger und konnte ihre volle Leistung abrufen. Nach den Sektionen 4 und 5 sagten uns die zahlreichen deutschen Zuschauer dass Bianca in diesen beiden Sektionen mit 1 bzw. 0 Strafpunkten als beste gefahren war, und wie erwähnt Bianca war die letzte Fahrerin in der Meisterschaftsklasse die die Sektionen durchfuhr. Leider scheiterte sie in Sektion 6 an einer hohen Ausfahrtsstufe ebenso wie in den sehr schweren Sektionen 9 und 12. Nach der ersten von zwei Runden mit je 12 Sektionen lag sie mit 22 Strafpunkten punktgleich mit der Norwegerin Ingveig Hakonsen auf Rang zwei. In Führung war die amtierende Europameisterin Theresa Bäuml mit 14 Strafpunkten.

Die zweite Runde begann sehr gut und Bianca fuhr die ersten 6 Sektionen fehlerfrei. In der siebten Sektion scheiterte sie an der letzten Stufe einer dreier Kombination. Zusammen mit einer 1 in der 10. Sektion, einer 3 in der, wie erwähnt, sehr schweren 12. Sektion und einer 5 wegen Stillstand (international wird nach Non-Stop Reglement gefahren = Stillstand = 5 Strfpunkte) in der 11 konnte sie sich auf 14 Strafpunkte verbessern. Aber auch die anderen Teilnehmerinnen konnten sich größtenteils verbessern, was zum Teil auch an dem trockener werdenden Untergrund lag. Theresa machte eine unglückliche 5 an der letzten Sektion, gewann aber trotzdem überlegen mit gesamt 22 Strafpunkten, zweite wurde die Norwegerin mit gesamt 27 Strafpunkten. Ihr gelang in der zweiten Runde alles und sie fuhr mit 5 Strafpunkten die beste Runde. Bianca belegte dann mit 36 Punkten den hervorragenden 3. Platz.

In der Gesamtwertung der Europameisterschaft konnte Bianca natürlich keine vordere Platzierung erzielen, da sie ja nur die Hälfte der Veranstaltungen fahren konnte.

Die nächsten Wettbewerbe sind die Läufe zur Deutschen Trialmeisterschaft am 17./18.9. in Schatthausen bei Heidelberg und zwei Wochen später am Osnabrücker Piesberg.

 

Gruß Bianca und Pfitze

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